Pressemitteilung: Vom Austausch profitieren: Kralinski lobt Vernetzung von Rückkehr-Initiativen als Schritt zu mehr Kompetenz und Erfolg

Thomas Kralinski, Chef der Staatskanzlei
Sandra Spletzer, Comeback Elbe-Elster/Netzwerk Ankommen in Brandenburg
Christian Baumann von Swiss Kronotex GmbH
Podiumsdiskussion, moderiert von Mike Blechschmidt, WADWD e. V.
Referent Dr. Holger Seibt, IAB Mike Blechschmidt, Vereinsvorsitzender WADWD e. V.

Die Vernetzung von Rückkehr-Initiativen in Brandenburg wird nach Ansicht von Staatskanzleichef Thomas Kralinski positive Effekte bewirken. „Sie teilen pfiffige Ideen und zündende Gedanken, sie tauschen Erfahrungen aus. Davon werden alle beteiligten Initiativen profitieren und das wird dazu führen, dass wir noch mehr frühere Brandenburger zur Heimkehr bewegen“, sagte der Staatssekretär heute in Neuruppin auf der ersten Fachtagung des im Oktober gegründeten Netzwerks „Ankommen in Brandenburg“.

Aus Sicht von Kralinski liegt der Vorteil der Vernetzung auch darin, dass sich po-tentielle Rückkehrer nun zunächst auf der gemeinsamen Plattform unter www.ankommen-in-brandenburg.de über Ansprechpartner und Beratungsangebote in den Regionen informieren können. Details zur jeweiligen Region liefern dann die einzelnen Initiativen und Projekte. Ferner erhalten Interessierte Unterstützung bei der Gründung von Rückkehrerinitiativen.

Die Landesregierung unterstützt das Netzwerk sowie die Rückkehrerprojekte in diesem und dem kommenden Jahr mit jeweils 200.000 Euro. Das allein reiche aber nicht aus, betonte Kralinski und fügte hinzu: „Neben der Heimatverbunden-heit zählen vor allem Aussichten auf gute Jobs mit festen Bleibemöglichkeiten. Natürlich spielt eine anständige Bezahlung eine Rolle, aber nicht die alles ent-scheidende. Viele sind bereit, hier Abstriche zu machen, wenn die Perspektive stimmt. Hinzu kommen soziale Netze wie Familie, Freunde und Vereine. Aber auch Kitaplätze, Schulen und Ärzte sollten in der Nähe sein.“

Kralinski: „Rückkehrer verfügen in der Regel über einen wichtigen Erfahrungs-schatz. Sie sind hochqualifiziert, engagiert und bringen sich ein. Sie helfen, die Attraktivität und die Lebensfähigkeit der Dörfer und Städte zu sichern. Ein wichti-ger Schritt zu unserer modernen Heimat für alle.“

Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg haben seit 1990 rund 800.000 Brandenburger ihr Land verlassen. Bislang sind knapp zwölf Prozent  zurückgekehrt.

 

Fotos: Staatskanzlei des Landes Brandenburg

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