Ergebnisse der Befragung zu Rückkehr und Zuzug in Guben, Wittstock und Finsterwalde 2018

In Wittstock, Guben und Finsterwalde wurden 2018 alle Bürgerinnen und Bürger, die in den Jahren 2012 bis 2017 neu bzw. wieder in den Ort gezogen sind, postalisch zu ihren Erfahrungen beim Neuanfang vor Ort befragt. Durch die Befragung in ausgewählten Kommunen soll es den Netzwerkmitgliedern von "Ankommen in Brandenburg" landesweit noch besser gelingen, andere Menschen beim (Wieder-)Heimischwerden zu unterstützen.

Die Befragung fand im Auftrag des Netzwerkes der Rückkehrerinitiativen „Ankommen in Brandenburg“ statt, das Sozialwissenschaftliche Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e. V. wurde mit der Durchführung beauftragt.

Die Ergebnisse können hier abgerufen werden:

"Ergebnisse der Befragung zu Rückkehrern und Zuwanderern in drei Regionen Brandenburgs" (PDF)

Zentrale Fragestellungen der Befragung waren:

  • Was sind die ausschlaggebenden Motive, die zur Rückkehr bewegten?
  • Sind sie zufrieden mit ihrer Entscheidung, wiederzukommen?
  • Wie nehmen RückkehrerInnen ihre neue/alte Heimat wahr?
  • Was hat den RückkehrerInnen und Zugezogenen beim (Wieder-)Heimischwerden geholfen?

Zusammenfassung der Ergebnisse

In der Summe zeigt sich, dass die Mehrheit der Zurückgekehrten mit ihrer Entscheidung zufrieden ist. Familiäre und persönliche Gründe stehen nach wie vor im Zentrum der Entscheidungen für eine Rückkehr oder eine Zuwanderung.
Gute Arbeit ist für das Bleiben und eine nachhaltig gestaltete Integration eine notwendige Bedingung. Ein wesentlicher Faktor ist dabei die Einkommenshöhe.

In Bereichen der Daseinsvorsorge sollte die Aufmerksamkeit gelenkt werden auf
• Lebenswerte natürliche Umweltbedingungen
• die gesundheitliche Betreuung
• das schulische Bildungsangebot (Qualität, Vielfalt)
• Verbesserung des ÖPNV
• Kulturelle Angebote

Soziale Kontakte sind für die positive Bewertung der Lebenssituation äußerst wichtig. Vor Ort sollte der Unterstützung bei der Integration in das Gemeinschaftsleben hohe Aufmerksamkeit entgegengebracht werden.

Kontakt:

"Ankommen in Brandenburg - Netzwerk der Rückkehrerinitiativen", Geschäftsstelle Comeback Elbe-Elster, Projektkoordinatorin Sandra Spletzer, Telefon: 03531-718288, Mobil: 0160 220 59 47