Mit Herzblut und Engagement werben Brandenburger Akteure 2018 gemeinsam um Rückkehrer

Foto: brandenburg.de v.l.n.r.: Sandra Spletzer, Netzwerkkoordination/Comeback Elbe-Elster, Katrin Lübke/ Heimkehrerbörse Wittstock, Martin Reiher/Guben tut gut; Linda Geilich/Guben tut gut, Gabriele Ferner/WADWD e. V., Carolin Schönwalde/hierzulande(n), Felix Brückmann/hierzulande(n), Dagmar Kurras und Torsten Maciuga/Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Mittlerweile 13 Akteure haben sich im 2017 gegründeten landesweiten Netzwerk der Rückkehrerinitiativen „Ankommen in Brandenburg“ zusammengeschlossen. „Wir sind Lokalmatadore unserer Heimat, die mit regionalen Kontakten, breiten Allianzen vor Ort und viel Herzblut Rückkehrer und Zuzügler individuell unterstützen“, beschreibt Netzwerkkoordinatorin Sandra Spletzer das Anliegen der Mitglieder. Mit ortsspezifischem Know-How und „Insiderwissen“, das aus der Ferne schwer zu erlangen ist, ebnen Engagierte unterschiedlicher Ausrichtung von der Prignitz bis in die Lausitz Rückkehrern und Zuzüglern den Weg in die alte, neue Heimat.

Im Fokus der Netzwerkarbeit steht dabei primär der fachliche Austausch zu regional wirksamen Strategien und Angeboten. „Jeder Akteur schnürt in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und Institutionen individuelle Rundum-Sorglos-Pakete. Diese sollen Interessenten genau das liefern, was sie für einen Neustart brauchen. Wie diese Pakete vor Ort aussehen oder aussehen können, darüber tauschen wir uns im Netzwerk aus“ beschreibt Gabriele Ferner vom WADWD e. V. die Zusammenarbeit.

Die Netzwerkmitglieder profitieren hierbei vom Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren, die schon länger im Feld Rückkehr und Zuzug aktiv sind, z. B. dem Verein Zuhause in Brandenburg e. V. aus der Uckermark, dem Verein WADWD e. V. oder Comeback Elbe-Elster und den frischen Ideen neu gegründeter Initiativen wie „Guben tut gut“ oder „hierzulande(n)“ aus Müncheberg im Landkreis Märkisch-Oderland.

 Neben dem fachlichen Austausch in regelmäßigen Netzwerktreffen stehen 2018 auch gemeinsame Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit, z. B. Veranstaltungsauftritte im Fokus. Fest eingeplant ist dabei die Präsenz des Netzwerkes auf dem Brandenburg-Tag in Wittenberge am 25. und 26. August, weitere Veranstaltungen folgen. Ziel ist es, mit Aktionen vor Ort Freunde und Familie von potentiellen Rückkehrern ansprechen und sie auf das Netzwerk und die angebotenen Unterstützungsleistungen aufmerksam zu machen.

 Im 4. Quartal ist eine Fachveranstaltung in Guben vorgesehen, in dessen Fokus neben den praktischen Erfahrungen aus dem Netzwerk auch der Austausch wissenschaftlicher Betrachtungen des Phänomens Rückkehr und Zuzug in Brandenburg stehen sollen. „Wir sind Mut- und Möglichmacher für Rückkehrer und Zuzügler nach Brandenburg und unsere Erfahrungen zeigen, dass etwas Unterstützung im Prozess mit lokalem Know-How die Entscheidung zur Rückkehr in die Heimat enorm erleichtern kann. Diese Erfahrungen zu bündeln und damit mehr ehemalige Brandenburger in der Ferne zu erreichen ist das Ziel unserer Arbeit in diesem Jahr“ so Sandra Spletzer. Unterstützt wird das Netzwerk durch Mittel der Staatskanzlei des Landes Brandenburg.

Weitere Informationen unter www.ankommen-in-brandenburg.de.

 

Fotograf: brandenburg.de

Foto: v.l.n.r.: Sandra Spletzer, Netzwerkkoordination/Comeback Elbe-Elster, Katrin Lübke/ Heimkehrerbörse Wittstock, Martin Reiher/Guben tut gut; Linda Geilich/Guben tut gut, Gabriele Ferner/WADWD e. V., Carolin Schönwalde/hierzulande(n), Felix Brückmann/hierzulande(n), Dagmar Kurras und Torsten Maciuga/Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Adresse

Comeback Elbe-Elster
Willkommensagentur “Comeback Elbe-Elster”
Kleine Ringstraße 25
03238 Finsterwalde